Die Wahlen zur 10. Ungarischen Nationalversammlung vom 12. April 2026 stellen einen Einschnitt in der neueren politischen Geschichte des Landes dar: Erstmals seit 2010 gelang es einer Oppositionspartei, das seit sechzehn Jahren regierende Bündnis aus Fidesz und der Christlich-Demokratischen Volkspartei (KDNP) unter Ministerpräsident Viktor Orbán abzulösen. Dieser Erdrutschsieg besiegelte das Ende der Regierungszeit des Langzeitministerpräsidenten.
Unter diesem Link finden Sie eine Wahlanalyse, in der detailliert auf die Wahlergebnisse und auf die möglichen Gründe, die zur Abwahl von Viktor Orbán führten, eingegangen wird.